Verschuldenshaftung - Zusatzversicherung - Verjährung





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Verjährung: Im Versicherungsrecht beginnt die Verjährung mit dem Eintritt des Ereignisses, das die Leistungspflicht des Versicherers begründet. Die Verjährungsfrist beträgt zwei Jahre. Sie gilt für alle Forderungen aus dem Versicherungsvertrag.

Verschuldenshaftung: Eine Verschuldenshaftung liegt vor, wenn folgende vier Voraussetzungen gegeben sind: Schaden, Widerrechtlichkeit des schädigenden Handelns, Verschulden des Schädigers und adäquater Kausalzusammenhang zwischen Ursache und Schaden. Abgedeckt werden bestimmte Arten der Verschuldenshaftung durch die Haftpflichtversicherung.

Versicherungsaufsichtsgesetz: Das Bundesgesetz betreffend die Aufsicht über die privaten Versicherungseinrichtungen (Versicherungsaufsichtsgesetz/VAG) trat 1885 in Kraft und wurde am 1. Januar 2006 totalrevidiert. Es regelt die Staatsaufsicht über das Privatversicherungswesen (vgl. Aufsichtsamt).

Versicherungsleistungen: Der Versicherer hat beim Eintritt des versicherten Ereignisses meistens eine Vermögensleistung zu erbringen. Bei der Schadenversicherung ist dies ein Betrag, der die Versicherungssumme nicht übersteigen darf, bei der Summenversicherung die vereinbarte Versicherungssumme. Bei gewissen Branchen besteht die Versicherungsleistung auch in einer Dienstleistung an den Versicherungsnehmer (beispielsweise bei der Rechtsschutz- oder Haftpflichtversicherung, wo unbegründete Rechtsansprüche an den Versicherten abgewehrt werden).

Versicherungsnachweis: In einigen Branchen stellen die Versicherer dem Versicherungsnehmer eine Bestätigung des abgeschlossenen Versicherungsvertrags aus, als Nachweis für das Vorhandensein einer meist obligatorischen Versicherungsdeckung für bestimmte Schäden (beispielsweise die Bestätigung der Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung für den Schilderbezug beim kantonalen Strassenverkehrsamt). Der generelle Versicherungsnachweis ist die Police.

Versicherungsofferte: Der Versicherungsberater unterbreitet dem Versicherungsnehmer auf Wunsch einen unverbindlichen Vorschlag für den Abschluss einer neuen Versicherung. Dieser Vorschlag enthält alte wichtigen Angaben zum angestrebten Versicherungvertrag (wie Prämien, Vertragsdauer, Leistungspflicht des Versicherers usw.) und dient in der Regel als Grundlage für die Formulierung des Antrags des Versicherungsnehmers an den Versicherer.

Versicherungssumme: Als Versicherungssumme wird bei der Schadenversicherung der Höchstbetrag bezeichnet, der vom Versicherer beim Eintritt des versicherten Ereignisses an den Versicherten bezahlt wird. Bei der Summenversicherung dagegen ist im Schadenfall immer die Versicherungssumme zu entrichten, unabhängig von der Höhe des finanziellen Schadens.

Versicherungsvertrag: Beim Versicherungsvertrag handelt es sich um die Vereinbarung zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer, die einerseits die Entrichtung von Prämien oder einer Einmaleinlage
und andererseits das Erbringen einer bestimmten Versicherungsleistung beim Eintritt des versicherten Ereignisses vorsieht. Er besteht aus der Police und den allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) sowie allenfalls aus den besonderen Bedingungen.

Versicherungsvertragsgesetz: Das Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz/VVG) wurde als Ergänzungserlass zum Obligationenrecht (OR) Anfang 1910 in Kraft gesetzt. Es regelt das Vertragsverhältnis zwischen Versicherungsnehmer, Versicherer und Begünstigtem, wobei primäres Ziel der Schutz des Versicherungsnehmers ist.

Vorbehalt: Speziell in der Personenversicherung kann ein erhöhtes Risiko wegen vorbestandener Krankheiten oder Unfälle oder schlechten Gesundheitszustandes im Zeitpunkt des Abschlusses zu einem Vorbehalt, also zu einer individuellen Einschränkung des Versicherungsschutzes, führen. Auch das Betreiben von Risikosportarten kann einen Vorbehalt zur Folge haben. Als Alternative zum Vorbehalt kann unter Umständen eine Mehrprämie vereinbart werden.

Wartefrist: Als Wartefrist wird diejenige Zeit bezeichnet, die zwischen dem Eintritt des versicherten Ereignisses und dem Beginn der Leistungspflicht des Versicherers liegt. Bei der Erwerbsausfall-Versicherung sowie bei der Versicherung von Taggeldern erlauben die Wartefristen eine Koordination mit anderen Versicherungsträgern, die dasselbe Risiko abdecken, und zudem kann der Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers Rechnung getragen werden.

Zeitwert: Als Zeitwert wird der Betrag bezeichnet, der für die Neuanschaffung oder den Wiederaufbau der versicherten Sache nach Eintritt des versicherten Ereignisses erforderlich ist, abzüglich der Wertverminderung infolge Abnützung oder aus anderen Gründen.

Zusatzversicherung: Die üblichen Versicherungen in allen Branchen können aufgrund von individuellen Bedürfnissen des Versicherungsnehmers mit Zusatzdeckungen oder Ergänzungsleistungen des Versicherers versehen werden (beispielsweise Doppelzahlung bei Unfalltod, Prämienbefreiung im Falle von Erwerbsunfähigkeit bei Lebensversicherungen; Zusatzversicherungen zur obligatorischen Unfallversicherung gemäss UVG oder zur obligatorischen Grunddeckung in der Krankenversicherung durch Krankenkassen). Die Zusatzversicherungen bedingen in der Regel einer Mehrprämie.

Zuschlagfreie Einschlüsse: Ohne Mehrprämie werden von den Versicherern in der Regel gewisse Zusatzleistungen in den üblichen Versicherungsarten eingeschlossen (beispielsweise Aufräumkosten bei der Hausratfeuerversicherung oder eine betraglich begrenzte Aussenversicherung bei der Hausratversicherung).

 


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